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Der beste Wasserspender gesucht? Entscheiden Sie selbst, ob er dabei ist.
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Grenzwerte Mikrobiologie
bitte
lesen Sie auch die Bemerkungen
zu den Presseberichten über
" Wasserspender mit
Keimen und Bakterien belastet "
oder " Verkeimtes
kühles
Nass "
wenn Sie in der Tabelle auf die Namen der Mikroorganismen klicken, kommen sie zu den passenden Erklärungen weiter unten.
Mikrobiologie des Trinkwassers - Zulässige mikrobiologische
Grenzwerte im Trinkwasser *
| TrinkwV
2001 Anlage 1 (zu § 5 Abs. 2 und 3) Mikrobiologische
Parameter |
| Teil I: Allgemeine
Anforderungen an Wasser für den menschlichen Gebrauch |
| |
Mikroorganismen
|
Maximale
Anzahl
|
|
1
|
|
0
/ in 100 ml
|
|
2
|
|
0
/ in 100 ml
|
|
3
|
|
0
/ in 100 ml
|
| |
| Teil
II: Anforderungen an Wasser
für den menschlichen Gebrauch, das zur Abfüllung
in Flaschen oder sonstige Behältnisse zum Zwecke
der Abgabe bestimmt ist |
| |
Mikroorganismen
bzw. Parameter
|
Maximale
Anzahl
|
|
1
|
|
0
/ in 250 ml
|
|
2
|
|
0
/ in 250 ml
|
|
3
|
|
0
/ in 250 ml
|
|
4
|
|
100
/ in 1 ml
|
|
5
|
|
100
/ in 1ml
(am Zapfhahn)
|
|
20
/ in 1 ml
(nach Vorbereitung)
|
|
6
|
|
0
/ in 250 ml
|
|
|
|
* ( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2001, 970 )
Teil I: Allgemeine Anforderungen an Wasser für den
menschlichen Gebrauch
die chemischen Grenzwerte finden Sie hier
Weitere Tabellen finden Sie hier .(auf der
Seite ganz oben)
Berufsunfähigkeitsversicherung
nach
oben
Erklärungen
Für
das Trinkwasser ist die Mikrobiologie fast wichtiger
als die chemischen
Parameter . Während sich die chemischen Werte
eher selten verändern, können mikrobiologische
Belastungen sehr schnell und unerwartet auftreten. Deshalb
wird das Trinkwasser ständig mikrobiologisch überwacht.
In den Trinkwassergeräten sind als zusätzliche
Barriere Filter eingebaut, die selbst dann wirksam sind,
wenn im Leitungswasser Bakterien auftreten sollten, was
, dank hervorragender Überwachungen, sehr selten vorkommt.
Dann aber wird der Störfall über die Medien sofort
bekannt gegeben. Wie häufig war das in Ihrem Wohnort
in den letzten 10 Jahren der Fall?
allgemeine Informationen:
DIMDI Deutsches
Institut für medizinische Dokumentation und Information
DVGW Deutsche
Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.
Grebe, Thorsten www.bakterien.org
RKI Robert Koch Institut
Escherichia coli (Abkürzung:
E.coli)
Escherichia Bakterien wurden von dem österreichischen
Kinderarzt Theodor Escherich (1823 - 1911) nachgewiesen.
Es sind Bakterien, die im Darm von Menschen und Tieren
vorkommen, wo sie Nahrungsbestandteile abbauen, unter anderem
auch Vitamin K produzieren und eine wichtige Rolle zur
Erhaltung des Immunsystems spielen. Sie sind Indikator
von fäkalen Verunreinigungen im Wasser (Harn und Kot,
hauptsächlich aus der Landwirtschaft). Manche, von
außen zugeführte, E. coli Bakterien verursachen
Darmentzündungen und Durchfall, besonders bei immungeschwächten
Personen. Diese Enterohämorrhagische Escherichia
coli ( EHEC )
können vor allem in rohem Fleich, Rohmilch und verseuchtem
Wasser vorkommen. E.coli können parallel durch andere
Bakterien-Verunreinigungen begeleitet werden, auch deshalb
ist der Grenzwert auf Null festgelegt. Nach den Vorschriften
dürfen im Trinkwasser keine E.coli Bakterien enthalten
sein. Filter in den Tafelwassergeräten bilden eine
zusätzliche Barriere für Bakterien. Mit weiteren
Maßnahmen wie zum Beispiel der 3SS (3-Stufen-Sicherheit), wird in besonders
kritischen Fällen, z.B. im Krankenhaus, die Hygiene
den verschärften Bedingungen entsprechend beachtet.
weitere Informationen:
Wikipedia: Escherichia
coli
Enterobakterien Webseite
des Labors Dres. Hauss Eckernförde
nach
oben
Enterokokken (Enterococcus, abgekürzt:
E.)
Von diesen ungefähr 25 bekannten Milchsäurebakterien
kommen beim Menschen 2 Arten im Verdauungssystem vor: E.
faecium und E. faecalis. Sie helfen mit, die
Nahrung für den menschlichen Organismus aufzuschließen.
Da sie im Verdaungstrakt vorkommen, weist ihr Vorhandensein
ebenfalls auf fäkale Verunreinigung hin. Auch bei diesen
Mikroorganismen gibt es pathogene Stämme, die besonders
bei immungeschwächten Personen zu Entzündungen
führen können. Bisher wurden Infektionen hauptsächlich
in Krankenhäusern beobachtet (sogenannte nosokomiale
Infektionen - aus dem Griechischen Nosokomeion = Krankenhaus).Nach
den Vorschriften dürfen im Trinkwasser keine Enterokokken
enthalten sein. Filter in den Tafelwassergeräten bilden
eine zusätzliche Barriere für Bakterien. Mit weiteren
Maßnahmen wie zum Beispiel der 3SS (3-Stufen-Sicherheit), wird in besonders
kritischen Fällen, z.B. im Krankenhaus, die Hygiene
den verschärften Bedingungen entsprechend beachtet.
weitere Informationen:
Wikipedia: Enterokokken
nach
oben
Coliforme Bakterien
Hierbei handelt es sich
um Bakterien die den Enterobakterien (Darmbakterien) angehören. Sie sind ein Bestandteil
der normalen Darmflora von Mensch und Tier. Zu der Gruppe
der coliformen Bakterien werden Mikrorganismen gezählt,
die ein bestimmtes nachweisbares Galactosidase Gen enthalten
( lac Z ). Dazu gehören die Gattungen Klebsiella, Enterobacter,
Citrobacter, Yersina, Serratina, Hafnia, Ewingella, Canella
usw. Ihr Vorkommen im Trinkwasser zeigt, daß eine Verunreinigung
mit Fäkalien vorliegt. Auch Verunreinigungen mit Salmonellen
sind dann nicht auszuschließen. Nach den Vorschriften
dürfen im Trinkwasser keine Coliforme Bakterien enthalten
sein. Filter in den Tafelwassergeräten bilden eine zusätzliche
Barriere für Bakterien. Mit weiteren Maßnahmen
wie zum Beispiel der 3SS (3-Stufen-Sicherheit), wird in besonders kritischen
Fällen,
z.B. im Krankenhaus, die Hygiene den verschärften
Bedingungen entsprechend beachtet.
weitere Informationen:
Aqua
Checker
Enterobakterien Webseite
des Labors Dres. Hauss Eckernförde
Praktikum Aquatische
Systeme (ökologischer Schwerpunkt und allgemeine Infos)
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oben
Pseudomonas aeruginosa
Pseudomonaskeime sind gramnegative ca 0,5-0,9µm (Mikrometer) breite und
1,5-5µm lange Bakterien. Die Übertragung erfolgt meist durch Einatmen
lebender Pseudomonas Bakterien mit der Luft aus einem Feuchtigkeitsreservoir
(Waschbecken, Topfpflanzen, Luftbefeuchter und Rachen-/Bronchialraum infizierter
Personen usw.). Dadurch gelangen die Keime in die Atemwege. Bei Gesunden hat
das in der Regel keine Auswirkungen, bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr
( z.B. bei künstlich beatmeten Patienten auf Intensivstationen oder bei
schweren Lungenerkrankungen wie der Mukoviszidose) kann es zu erheblichen Komplikationen
in der Lunge und den Atemwegen führen. Pseudomonas tritt verstärkt
im Krankenhaus auf und ist damit den nosokominalen Erregern zuzuordnen (aus dem
Griechischen Nosokomeion = Krankenhaus). Pseudomonas aeruginosa kann nach einem
Eintrag in das Wassersystem sehr lange überleben, sich unter Stagnationsbedingungen,
wenn ausreichend Nährstoffe (AOC) vorhanden sind, wieder vermehren und dann
beträchtliche Konzentrationen erreichen. Es besiedelt nach einem Eintrag
gerne Stellen, an denen es zur Stagnation (Stillstand) im Wasserkreislauf kommt,
sogenannte "Toträume". Abhilfe schafft in diesem Fall eine mehrfache,
gründliche Desinfektion mit jeweils nachfolgender ebenfalls gründlicher
Spülung. Nach den Vorschriften dürfen im Trinkwasser keine Pseudomonas
Bakterien enthalten sein. Filter in den Tafelwassergeräten bilden eine zusätzliche
Barriere für Bakterien. Mit weiteren Maßnahmen
wie zum Beispiel der 3SS (3-Stufen-Sicherheit), wird in besonders
kritischen Fällen,
z.B. im Krankenhaus, die Hygiene den verschärften
Bedingungen entsprechend beachtet.
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oben
Koloniezahl (koloniebildende Einheiten
- KBE)
Die Koloniezahl sagt aus, wieviel koloniebildende
Einheiten (KBE) pro Volumeneinheit in ml im Trinkwasser
vorhanden sind. Gibt man eine definierte Wasserprobe auf
ein geeignetes Nährmedium
ist nun jedes einzelne Bakterium in der Lage, sich sehr schnell
mehrfach zu teilen und dadurch in oder auf dem Nährmedium
(i.d.R.in Petrischalen, oder Flaschen) mit dem Auge sichtbare
Kolonien zu bilden. Gezählt wird nach 2 oder 7 Tagen.
Anhand der sichtbaren Kolonien kann man auf den ursprünglichen
Bakteriengehalt der untersuchten Probe zurückschließen.
Robert Koch hat schon ca. 1880 ermittelt, daß Wasser
mit weniger als 100 KBE nicht zu einer Epidemie führt.
Dieser empirisch gefundene Wert ist heute noch gebräuchlich.
Bakterien im Trinkwasser waren früher häufig der
Grund für endemische und epidemische Krankheiten.
weitere Informationen:
Homepage von Karsten
Zühlke
Ministerium Baden-Württemberg Ausführungshinweis
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