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Der beste Wasserspender gesucht? Entscheiden Sie selbst, ob er dabei ist.
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Bildquellen (zum Teil modifiziert):
www.pixelio.de und eigene
Eisvogel: www.pixelio.de/Peashooter Bach: www.pixelio.de/RainerSturm Wasserfall: www.pixelio.de/schmitz-duisburg
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Allgemeine Infos / Technik
Wasserspender Technik
Ausstattung
Zunächst stellt sich die Frage ob der Trinkwasserspender
mit Kohlensäure ausgerüstet
ist oder nicht. Dann wird ab und zu nach einem Heißwasser-Modul verlangt. Eine Kühlung ist fast immer dabei.
Bauart
Soll das Gerät als Tischgerät,
Standgerät, Einbaugerät, Unterbaugerät oder
als Hinterwandanlage konzipiert
sein?
Die Zahl der Entnahmestellen ist wichtig wenn am Trinkwassergerät
Gedränge in Pausen vorkommen kann.
Bedienung über Zapfhähne oder elektrisch über
Tasten?
Können auch große Flaschen befüllt werden, oder nur Trinkbecher?
Ist das Befüllen von Flaschen erwünscht? (sinnvoll in Firmen,
damit man nicht wegen jedem Becher zum Trinkwasserspender
laufen muß)
Ist ein Becherspender integriert?
Wird Kohlensäure im Wasser gewünscht, oder reichen einfache
Geräte mit stillem Wasser aus?
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Kühlung
Die Kühlleistung richtet sich nach der Personenzahl.
Mit einer Leistung von 20 Litern pro Stunde können ca
100 Personen versorgt werden, wenn nicht alle gleichzeitig
am Gerät Wasser zapfen wollen. AquaTechnik bietet Geräte
bis 60 Liter Dauerkühlung pro Stunde an. Größere
Kapazitäten sind auf Anfrage möglich. Ein Trockenkühler
hat eine geringere Leistung als ein Wasserbadkühler.
Prinzip Trockenkühler:
Die
Kühlschlangen des
Kompressors und die Kühlschlangen des Wassers sind
in einem Aluminiumblock eingeschlossen. Die Kühlung
erfolgt über
die Kälteübertragung im Aluminiumblock. Die
Wärmekapazität
des Aluminiums ist relativ gering, sodass im Spitzenbereich
nicht die gleichen Leistungen wie beim Wasserbadkühler
zu erwarten sind. In den meisten Fällen reicht jedoch
diese Kühlung zur Versorgung des Wasserspenders aus.
Prinzip Wasserbadkühler:
Die
Kühlschlangen des
Kompressors kühlen ein Wasserbad ab. In dem Wasserbad
befinden sich auch die Kühlschlangen des Trinkwassers.
Da Wasser eine relativ große Wärmekapazität
hat, werden diese Kühler da eingesetzt, wo hohe und
dauerhafte Kühlleistungen verlangt werden.
Material
Kunststoff:
eignet
sich gut für Trinkwasserspender in Büros und
für
alle Räume
die nicht oder nur leicht verschmutzt sind. Vorteile sind
der meistens niedrige Preis und ansprechendes Design.
Nachteile dieser Wasserspender sind die Empfindlichkeit
gegenüber mechanischen Belastungen und die Aufnahme
von Schmutz auf der Oberfläche in schmutzbelasteter
Umgebung (zum Beispiel Produktionsräume)
Edelstahl:
in Produktionsräumen
oder Kliniken, Altenheimen und Schulen sollten Wasserspender
aus Edelstahl genommen werden. Sie lassen sich leicht
sauber halten und sind in der Regel robust gebaut. Diese
Geräte kosten in der Regel etwas mehr als die Wasserspender
aus Kunststoff.
Aluminium:
Die
Oberfläche ist empfindlich gegen Kratzer.
In repräsentativen Räumen kann Aluminium in
Verbindung mit schöner Beleuchtung zum Blickfang
werden und den Wasserspender optisch aufwerten. Beispiel: >>AquaTower.
Die individuelle Beleuchtung kann genutzt werden, um Sponsoren
am Gerätepreis zu beteiligen. Das Sponsorenlogo wirkt
nicht aufdringlich, ist aber bei guter Platzierung ein
hervorragender Werbeträger.
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CO2 Einspeisung (nur bei Wasserspendern
mit Kohlensäure-Einrichtung)
Kohlensäure wird meistens über einen Karbonator
oder über
Kapillarfilter (Inline-Technik) dem Wasser zugeführt. Pro kg CO2 können ca.
120 - 200 Liter Sprudelwasser erzeugt werden. Das ist abhängig vom eingestellten Druck,
von der Zapfgewohnheit , eher medium oder lieber "herzhaft"
und von der Kühlung des Wassers.
Karbonator:
Unter
Druck wird das gekühlte Wasser in einem Edelstahlbehälter,
dem Karbonator, mit CO2 versetzt. Je nach Druck ( ca.
3 - 6 bar) und Temperatur nimmt das Wasser die Kohlensäure mehr
oder weniger gut auf und wird zum Sprudel. Die Gasbläschen
sind in der Regel gut zu sehen, so daß auch optisch
der Eindruck entsteht, daß Sprudel aus dem Wasserspender
kommt. Geschmacklich ist das so erzeugte Tafelwasser kaum
von einem normalen Sprudel aus der Flasche zu unterscheiden.
Inline-Technik:
Das
CO2 wird, während das Trinkwasser durch einen Kapillarfilter
läuft, von außen durch die Filtermembran gedrückt
und vermischt sich im Inneren des Kapillarfilters mit den
Trinkwasser zu Sprudel. Die Perlung ist sehr fein, so daß der
Eindruck entsteht, man habe nur stilles Wasser vor sich.
Geschmacklich stellt man aber gleich fest. daß auch
hier Kohlensäure enthalten
ist. Das typische prickelnde Gefühl, das durch die
Gasbläschen
erzeugt wird, fehlt bei dieser Variante der Karbonisierung. Um die opitmale Karbonisierung zu erreichen muß der Wasserdruck genau auf das Kapillarfiltersystem abgestimmt sein. Bei schwankenden Wasserdrücken oder unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten läßt die Karbonisierung deutlich nach. Wenn sich der Eingangsfilter mit der Zeit zusetzt, vermindert sich damit auch die Karbonisierung des Trinkwassers. Das so erzeugte Tafelwasser schmeckt dann im besten Fall noch wie Medium-Wasser.
Filtration und Entkeimung
Mit der Filtration werden Partikel, wozu auch Bakterien gehören, Schadstoffe und Geschmacksstoffe entfernt. Die Trenngrenze eines Filters bestimmt welche Stoffe zurückgehalten werden. Kohlefilter absorbieren bestimmte Stoffe und filtern gleichzeitig gröbere Partikel aus. Mit nachgeschalteten Feinfiltern werden Mikroorganismen "ausgesperrt" Dazu ist eine Trenngrenze von < 0,2µm nötig. Man spricht dann von Mikrofiltration oder Sterilfiltration. Noch eine Stufe weiter geht die Ultrafiltration, mit der auch größere organische Verbindungen wie zB Pestizide, Arneimittelrückstaände etc aus dem Wasser entfernt werden. Danach folgen die Nanofiltration und dann die Umkehrosmose. Je kleiner die Trenngrenzen werden, desto weniger Wasser fließt pro Zeiteinheit durch das System.
Zur Entkeimung können außer der Mikro- und Ultrafiltration andere Methoden angewandt werden. Es gibt die Erhitzung der Leitungen, die aber zur erhöhten Kalkablagerung führt (wie bei den Heizstäben der Waschmaschine). UV-Strahlen werden entweder statisch oder dynamisch eingesetzt. Die Entkeimung mit Ozon führt ebenfalls zur wirksamen Reduzierung von Mikroorganismen.
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