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Bisphenol A, das Plastikhormon

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Bisphenol A: das Plastikhormon


 

Was ist Bisphenol A und wozu wird es verwendet?
 
Bisphenol A (BPA) wird hier auch als Plastikhormon bezeichnet, da es zur Herstellung von Kunststoff verwendet wird und bei der Aufnahme durch die Nahrung eine hormonelle Wirkung entfaltet. Es ist nur eines von vielen Bisphenolen, natürlich gibt es eine Reihe weiterer wie beispielsweise BPC, BPS u.v.a. Wichtig ist an dieser Stelle allerdings nur das A, weil es insbesondere bei der Produktion von Verpackungsmaterial für Lebensmittel sowie für Plastiktrinkflaschen eingesetzt wird. Außerdem dient es auch als Antioxidans in Weichmachern.
 
Das Bisphenol A ist beispielsweise in Produkten aus Polycarbonat (einige Trinkflaschen aus Makrolon®), Vinylesterharz und Epoxidharz enthalten. Im Folgenden erfahren Sie, was genau das Fatale am besagten Plastikhormon ist, wie es in den menschlichen Organismus gelangen kann, welche Wirkung es dort hat und selbstverständlich auch, welche Alternativen es zu Bisphenol-A-haltigen Trinkflaschen und Behältern gibt.
 

Die Freisetzung von BPA durch Wärmeeinwirkung
 
Wie Sie vielleicht schon ahnen können, ist die Verwendung von Bisphenol A (kurz: BPA) in der Kunststoffherstellung nicht gerade unstrittig, da es sich negativ auf den menschlichen Körper auswirken kann, wenn es in Gefäßen, die zum Verzehr geeignet sind, verarbeitet wird. Nun fragt man sich, wie das Bisphenol aus einer Plastikflasche in den Körper gelangen kann. Im Grunde genommen ist dies ganz schnell passiert.
 
Wenn Sie ihre Plastikflaschen beispielsweise nicht ausschließlich im Kühlschrank stehen lassen, besteht ein, wenn auch geringes, Risiko dafür, dass der hormonähnliche Stoff sich schon bei höheren Zimmertemperaturen aus dem Behälter herauslöst. Je mehr Wärme das Bisphenol erfährt, umso eher tritt die chemische Verbindung aus dem Kunststoff heraus und gelangt ins Trinkwasser. Ganz besonders schnell passiert dies bei der Zubereitung von Heißgetränken, wie Tee oder Kaffee sowie bei der Reinigung in der Spülmaschine. Auch wenn ihr Trinkgefäß im Sommer der Sonne oder der Hitze in Ihrer Tasche ausgesetzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich BPA im Getränk in der Flasche wieder findet.
 
Die Wärme ist dabei allerdings nur ein Faktor, der das Herauslösen von BPA begünstigt, was nicht bedeutet, dass es bei gekühlter Ware gar nicht mit verzehrt wird, die Dosis ist dabei lediglich erhöht. Welche Einwirkungen das BPA bei zu hoher Konzentration dann letztlich auf Ihren Körper haben kann, wird im Anschließenden erläutert.
 

BPA - seine hormonähnliche Wirkung im menschlichen Organismus
 
Zwar wurde das BPA eingangs als Plastikhormon bezeichnet, dabei handelt es sich bei dem Stoff um eine chemische Verbindung von Diphenylmethan-Derivaten und Bisphenolen. Das klingt zunächst nach Fachchinesisch, weshalb wir nun seine Wirkung genauer unter die Lupe nehmen, die schnell deutlich machen wird, weshalb wir es als „Plastikhormon“ bezeichnen. Wenn das BPA nämlich erst einmal in den Körper gelangt ist, ahmt es dort das Hormon Östrogen nach. Das bedeutet im Konkreten, dass es sich bei Frauen beispielsweise an Östrogen-Rezeptoren in Brustgewebe, Gebärmutter, Gehirn oder Knochen andockt.
 
Es wird von Kritikern deshalb befürchtet, dass BPA besonders in der Schwangerschaft aufgrund des bereits schon in niedrigen Dosen wirksamen Hormonimitats für das ungeborene Kind gefährlich werden kann. Neueste Studien deuten darauf hin, dass es bei Männern sogar einen Zusammenhang zwischen Bisphenol A und Fruchtbarkeitsminderungen sowie Übergewicht bis hin zu Diabetes und Herz-Kreislaufproblemen geben könnte. Dadurch, dass es immer noch umstritten ist, in welcher Menge BPA sich schädlich auf den menschlichen Körper und die Umwelt auswirken kann, gibt es leider auch Uneinigkeiten im Umgang mit der chemischen Verbindung in der Plastikproduktion. So beispielsweise zwischen dem Umweltbundesamt, das den Stoff sehr wohl für risikoreich einstuft, und dem Bundesinstitut für Risikoforschung, das keinerlei Gefährdung durch BPA befürchtet. Bevor wir schließlich zu Alternativen zu BPA-haltigen Trink- und Essgefäßen kommen, über deren Gebrauch Sie selbst zu Hause entscheiden können, damit Sie potentiellen gesundheitlichen Risiken vorbeugen können, zunächst einen kurzen Exkurs zum Ursprung der Debatte um die umstrittene Kunststoffherstellung.  
 

Studien zu BPA und seiner östrogenartigen Wirkung
 
Der Entwicklungsbiologe Frederick Vom Saal (Universitiy of Missouri) entdeckte 1998 durch einen Zufall erstmalig die hormonelle Wirkung von BPA. Labormäuse hatten Öl, in dem BPA gelöst war, gefressen. Bei ihnen konnte eine deutliche Einwirkung auf die Fruchtbarkeit sowie das verfrühte Einsetzen der Pubertät verzeichnet werden. Darauf aufbauend folgten weitere Studien zu dem hormonähnlichen Stoff, deren Auswertung zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt hat. Wie bereits erwähnt, meinen Kritiker des Stoffes Zusammenhänge zwischen BPA und Herzkreislaufproblemen, Diabetes, Übergewicht oder aber gar zu Prostatakrebs oder Fehlgeburten erkannt zu haben.
 
Andere Wissenschaftler hingegen stufen den Stoff in den geringen Mengen, in denen er durch den Konsum über BPA-haltige Gefäße in den Körper gelangt, weiterhin als ungefährlich ein. So auch das europäische Institut für Lebensmittelsicherheit, das die Dosis von BPA, die beispielsweise über BPA-Trinkflaschen in den Körper gelangen kann, als für zu gering einschätzt, als dass sie Auswirkungen auf den Organismus haben kann.
 
Trotz der sehr umstrittenen Lage bezüglich der Verwendung des Plastikhormons in der Kunststoffherstellung, halten wir es aufgrund der immer wieder auftauchenden alarmierenden Ergebnisse, ob diese für wahr befunden werden, oder nicht, für essentiell Ihnen alternative Möglichkeiten für die Aufbewahrung Ihres Trinkwassers und Ihrer Nahrung aufzuzeigen. Sie können dann selbst entscheiden, ob Sie sich eines in Betracht kommenden Risikos aussetzen möchten, oder nicht.

 

Alternativen zu BPA-Kunststoffflaschen

 

Glasflaschen

 
Sie können beispielsweise, um die Aufnahme von Bisphenol A zu vermeiden, in jedem Fall auf die altbewährte Glasflasche zurückgreifen. Damit gehen Sie auf Nummer sicher. Leider haben Glasflaschen und Behälter dabei den Nachteil, dass sie beim Transport – ob mit oder ohne Inhalt – gleich viel schwerer sind und unter Umständen den ganzen Tag mitgeschleppt werden müssen, geschweige denn vom Einkauf in die Wohnung getragen werden müssen. Außerdem kennen Sie das Problem sicher auch, man vergisst, dass man eine Glasflasche dabeihat, stellt die Tasche unvorsichtig ab und schon hat man Scherben und Flüssigkeit überall da, wo sie nicht sein soll. Glasflaschen eignen sich also super dafür, um die unerwünschte Aufnahme von BPA zu verhindern, leider sind sie aber sehr schwer und gehen ganz schnell zu Bruch.
 
 

Edelstahl-Trinkflaschen

 
Daher möchten wir Ihnen eine weitere Alternative vorstellen, und zwar handelt es sich dabei um die Edelstahlflaschen. Diese halten im Vergleich zum Glas unter Umständen ein Leben lang, sie sind bruchsicher und isolieren sogar die Temperatur Ihres Getränks (Thermo-Variante). Noch dazu bringen sie kein solch enormes Eigengewicht wie die Glasflaschen mit sich. Sie halten unzählige Spülvorgänge in der Spülmaschine aus und sind dabei noch geschmacksneutral. Die Flaschen garantieren überdies astreine Hygiene, da sie bis zu 100 °C und darüber hinaus erhitzt werden können. Kunststoffverschlüsse sind davon ausgenommen, aber in der Regel spülmaschinenfest. Gerade das klassische Design in schlichtem Silber garantiert außerdem, daß keine hässliche Farbabnutzungen entstehen. Edelstahltrinkflaschen bieten also eine hervorragende Alternative zur BPA-haltigen Trinkgefäßen und können im Gegensatz zu schweren Glasflaschen durch ihre Leichtigkeit und Langlebigkeit überzeugen.
 
 

Flaschen aus Tritan und HDPE

 
Genauso wie Edelstahlflaschen und Flaschen aus HDPE (High Density Polyethylen) bietet der Stoff Tritan™ eine Möglichkeit, der Aufnahme von BPA über das Trinkwasser vorzubeugen. Tritan ist im Vergleich zum Edelstahl nochmal mehr ein Fliegengewicht und kann ganz leicht überall mit hin transportiert werden. Außerdem kann es natürlich genauso wenig zerbrechen wie Edelstahl und liegt im Preis etwa Faktor 10 günstiger als der edle Stahl.
 
Weitere Informationen finden sie hier:
 
 



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