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Was macht das Wasser aus uns?

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Was macht das Wasser in uns?



Das gesamte Wasser im menschlichen Körper wird Gesamtkörperwasser oder auf neudeutsch "total body water = TBW" genannt.
Dieses Wasser befindet sich entweder im Inneren von Zellen, dann wird es Intrazellularflüssigkeit genannt. Oder es ist nicht im Inneren von Zellen, dann heißt es Extrazellularflüssigkeit.
 
Der prozentuale Anteil des Gesamtkörperwassers am Gesamtgewicht beträgt ca.:
 
  • 55-60% bei Männern, davon ca 64% im Intrazellularraum und 36% im extrazellulären Raum
  • 50-55% bei Frauen, davon ca 64% im Intrazellularraum und 36% im extrazellulären Raum
 
Wobei diese Angaben Durchschnittswerte sind. Denn Die Wassermenge ist abhängig vom Alter und vom Fettgehalt des Menschen. Frauen haben zB einen höheren Fettanteil und deshalb etwas weniger Wasseranteil als Männer. Bei dicken Personen kann der Gesamtkörperwasseranteil auf bis zu 45% sinken. Kinder und Säuglinge haben einen deutlich höheren Wasseranteil als Erwachsene. Neugeborene kommen auf fast 80% Gesamtkörperwasser.
 
Zur Extrazellularflüssigkeit gehören beispielsweise das Blutplasma, der Urin, Lymphflüsigkeit, Verdauungsflüssigkeiten oder Tränenflüssigkeit und Drüsensekrete.
Die Hauptaufgaben dieses Wassers liegen im Zu- und Abtransport von Stoffwechselprodukten. Es ist gewissermaßen der Mittler zwischen der Außenwelt und den Zellen. Von diesem extrazellulärem Wasser sind ca 75% in den Zellzwischenräumen (interstitielle Flüssigkeit) und 25 % im Gefäßsystem (Adern, Lymphe). Der Wassergehalt im Extrazellurarraum wird vom Körper sehr genau reguliert. Flüssigkeitsverluste zB. durch Schwitzen oder Urinieren müssen wieder durch Wasserzufuhr ausgeglichen werden. Die Einhaltung bzw Regulierung des Wasserpegels wird Homöostase genannt. Gerät dieses System durcheinander, sei es durch extreme Bedingungen wie zB Hitze, Sport usw. oder durch falsches Trinkverhalten, meldet sich der Körper mit Kreislaufproblemen und anderen Signalen. Weitere Aufgaben des extrazellulären Wassers sind beispielsweise die "Verdauungssäfte" und auch die Befeuchtung der Lunge. Wasser (Grundsubstanz des Blutplasmas) in den Blutgefäßen dient dem schnellen Transport über größere Strecken. Das am meisten vorkommende Salz in der extrazellulären Flüssigkeit ist Kochsalz (NaCl als NA+ und CL). Auch Kalium Magnesium oder Kalzium sind vetreten. Ebenso spielt das Bicarbonat HCO3 eine wichtige Rolle als Puffersystem, das den pH-Wert des Blutkreislaufs stabil hält. Dieser wird über die Atmung und auch über die Nieren beeinflußt.
 
Wasser im Intrazellularraum ist für sehr viele Abläufe wichtig. Der Anteil des intrazellulären Wassers ist etwa doppelt so groß und damit deutlich größer als außerhalb der Zellen. Zum Beispiel findet die zelluläre Kommunikation innerhalb der Zelle nur statt, wenn Wasser vorhanden ist. Gelöste Salze im Zellwasser bauen einen osmotischen Druck auf, der den Zellen Form und Stabilität verleiht. Elektrische Potentiale in und außerhalb der Zelle sorgen für Transporte in und aus der Zelle. Wegen der vielfältigen Aufgaben die das Wasser hier übernimmt, wäre eine ausführliche Beschreibung der physiologischen Vorgänge sehr umfangreich und würde hier zu weit führen. Wichtig zu erwähnen ist vielleicht der größere Anteil an Kalium (K+) im Zellineren. Er beträgt ca 35x mehr als außerhalb. In diesem Zusammenhang sei noch die "Natrium-Kalium-Pumpe" in der Zellmembran erwähnt, die dafür sorgt, daß im Zellinneren eine negative Ladung gegenüber der Zellaußenfläche existiert. Wer sich hierfür interessiert, kann den Artikel in Wikipedia lesen und findet dort weiterführende Links. Der gesamte Ablauf der Eiweißsynthese, der Energiestoffwechsel und das Auslesen des genetischen Codes wären ohne Wasser in der Zelle nicht möglich. Es wäre eine staubige, lebensfeindliche Umgebung.
 
Generell könnte man sagen: ohne Wasser geht nichts!
 
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Das tägliche Trinken von frischem und reinem Wasser ist lebensnotwendig. Es dient dem Erhalt der Leistungsfähigkeit.



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